Nervensystemregulation: Wie Du Deinen Stresspegel natürlich senken kannst

22/09/2023

Fühlst Du Dich oft wie in einem Hamsterrad, ständig am Rennen aber doch auf der Stelle? In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du durch Nervensystemregulation Deinem Leben mehr Gelassenheit und Qualität geben kannst.


Theoretischer Hintergrund

Die Neurobiologie hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht, vor allem im Verständnis des Nervensystems und seiner Rolle bei Stress und Wohlbefinden. Unser Nervensystem besteht aus zwei Hauptkomponenten, dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Während der Sympathikus uns aktiviert und in den "Kampf- oder Flucht"-Modus versetzt, ist der Parasympathikus für Erholung und Regeneration zuständig. Verschiedene Methoden wie Atemtechniken, Achtsamkeitspraktiken oder Bewegung können helfen, den Parasympathikus zu aktivieren und damit den Stresspegel zu senken.


Praktische Anwendung

Es gibt effektive Wege, um die Balance im Nervensystem wiederherzustellen. Hier sind 3 einfache Beispiele, die Du immer und überall ohne Aufwand oder Hilfsmittel anwenden kannst.

  1. Achtsamkeit: Achtsamkeit ist mehr als ein Trend, sie ist eine bewährte Methode, die den Parasympathikus aktiviert. Durch bewusste Wahrnehmung des Hier und Jetzt, etwa durch Bodyscanning oder Atembeobachtung, lenkst Du Deine Aufmerksamkeit weg von stressverursachenden Gedanken.
  2. Atemübungen: Die 4-7-8 Atemtechnik basiert auf einer alten Yoga-Technik, dem sogenannten Pranayama. Sie hilft dabei, den Herzschlag zu verlangsamen und die Gedanken zu beruhigen. Hier findest Du eine Anleitung.
  3. Bewegung: Moderate Bewegung, besonders in der Natur, fördert die Ausschüttung von Wohlfühlhormonen die den Stresspegel senken.


Probier´s mal hiermit:

Probier Dich aus, schau was sich für Dich stimmig anfühlt. Nicht alle Übungen sind für jeden gleich gut geeignet. Denn es kommt immer darauf an von welchem Punkt aus Du startest.

  1. Achte Deine Grundbedürfnisse: Klingt eigentlich viel zu einfach, ist aber sehr wirkungsvoll. Iss wenn Du hungrig bist. Trink wenn Du durstig bist. Schlaf wenn Du müde bist und geh auf die Toilette wenn Du musst.
  2. Achtsamkeitsübungen: Nimm Dir täglich eine Minuten, um durch Bodyscanning oder Atembeobachtung Deine Achtsamkeit zu schulen. Jede Sekunde zählt. Auch wenn Du nur für wenige Sekunden achtsam auf Deinen Atem achtest, ist das schon ein toller Anfang.
  3. Plane bewusste Bewegung ein: Plane eine feste Zeit ein in der Du Dich draußen in der Natur bewegst. 


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