Ein Leben auf Autopilot – Wenn die Leichtigkeit verloren geht

25/04/2024

Schon morgens geht es los: Der Wecker klingelt, und Du ziehst Dich aus dem Bett. Die Routine übernimmt – Duschen, Frühstück, Kaffee, Kinder versorgen, zur Arbeit.

Von aussen sieht alles perfekt aus. Du hast keine finanziellen Sorgen, eine stabile Beziehung, eine harmonische Familie. 

Doch etwas Entscheidendes fehlt: die Lebendigkeit.

Du funktionierst nur noch. Du machst jeden Tag das, was von Dir erwartet wird. Du arbeitest Deinen Alltag ab. Dieses Leben auf Autopilot ist für viele Frauen ganz normal geworden.Was fehlt sind die "Spitzen", die Freudensprünge, die Emotionen, mal was Neues ausprobieren, Neues erleben, neue Menschen treffen, neue Perspektiven, Weiterentwicklung, Träume und Wünsche angehen. Mal was wirklich nur für Dich machen. Egal ob es Sinn macht oder nicht. Einfach nur weil.

Häufig sind wir Frauen in den Konstrukten aus Arbeit, Familie, Partnerschaft und all den daran hängenden Verpflichtungen so verstrickt, dass wir gar keinen Platz mehr für unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse haben.

Wir funktionieren. Machen, dass alles läuft. Dass alle zufrieden sind und sich wohlfühlen. Aber wir fühlen uns selbst nicht mehr.

Wenn es Dir auch so geht, dann lies weiter.


Was bedeutet es, im Autopilot-Modus zu leben?

Der Autopilot-Modus ist ein Zustand, in dem Du Deine täglichen Aktivitäten fast mechanisch ausführst, ohne bewusste Aufmerksamkeit auf Deine Handlungen oder Gefühle zu legen. Er dient als Überlebensmechanismus, der es uns ermöglicht durch stressige Phasen zu kommen, ohne von den emotionalen oder physischen Anforderungen überwältigt zu werden. Auch das ist eine Schutzfunktion Deines Nervensystems. Du bist schon zu lange im Stressmodus unterwegs. 


Zeichen des Autopilot-Modus

  1. Routinemäßiges Handeln ohne Nachdenken: Vom morgendlichen Kaffee bis zum Arbeitsweg – alles geschieht automatisch.
  2. Geringe emotionale Beteiligung: Du erlebst selten echte Freude oder tiefe Traurigkeit, alles fühlt sich gedämpft an.
  3. Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse: Selbst grundlegende Bedürfnisse wie Ernährung, Schlaf oder die Körperpflege sind nur noch wie Punkte auf deiner To-do-Liste.
  4. Oberflächliche soziale Interaktionen: Du nimmst an Gesprächen teil, ohne wirklich beteiligt zu sein.


Auswirkungen des Autopilot-Modus

Langfristig kann dieser Modus zu einer Reihe von psychischen und physischen Problemen führen. Ohne echtes Bewusstsein für Dein eigenes Befinden kannst Du die Warnsignale Deines Körpers leicht übersehen.


Was Du aktiv tun kannst:

  1. Bewusste Achtsamkeitsübungen: Im Moment sein, wirklich bewusst darauf zu achten was Du gerade machst und wie sich das anfühlt, welche Gefühle in Dir aufkommen. Ohne zu bewerten.
  2. Setzen von bewussten Pausen im Alltag: Immer wieder während des Tages einen kurzen Check-In bei Dir machen und nachspüren, wie es Dir geht. Was spürst Du? Was brauchst Du? Das geht entweder nebenher, oder wenn Du Zeit hast auch etwas ausgedehnter.
  3. Interaktion mit anderen bewusst gestalten: Aktives Zuhören und echtes Engagement in Gesprächen können auch dabei unterstützen wieder mehr Freude und Leben in den Alltag zu bringen. 


Das Leben im Autopilot-Modus kann zwar kurzfristig funktionell sein, bedeutet langfristig jedoch einen Verlust an Lebensqualität. Indem Du lernst, bewusst zu leben und zu handeln, kannst Du nicht nur Stress reduzieren, sondern auch eine tiefere Zufriedenheit und Verbundenheit mit Deinem Leben erreichen.

Im Embodied Glow Coaching Programm lernst Du mehr darüber.

Finde zurück zu Deinem inneren Strahlen und mach Dein Wohlbefinden zur Priorität.

Alles Liebe,

Deine Claudia

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